20.03.2026 - 22.03.2026 5. Generations Rally

In den letzten Wochen habe ich 'James' nochmals gründlich überarbeitet. Die hintere quer liegende Blattfeder habe ich ausgebaut und neu spannen (sprengen) lassen. Das ganze Heck liegt jetzt rund 10 cm höher und dadurch ist auch die auf der Carrera Andalucìa fehlende Bodenfreiheit deutlich besser geworden. Trotzdem habe ich auf einem grossen Teil der Unterbodenfläche ein 3 mm starkes Edelstahblech montiert, so dass jetzt der ganze Tank inkl. Auslaufstutzen und andere Anschlüsse bestens geschützt sind.

Auch den Anlasser habe ich nach den schlechten Erfahrungen auf der Carrera Andalucìa gewechselt und dieses Mal einen grossen Original Chervrolet Anlasser eingebaut. Selbstverständlich passten die vorher verwendeten Schrauben nicht mehr, allerdings konnte ich im Internet bald die richtigen Schrauben auftreiben. Doch o Schreck: Auch dieser Anlasser blieb immer wieder hängen und startete den Motor nur bei jedem 2. Versuch. Das Problem musste also anderswo liegen und das konnte eigentlich nur ein Positionierungsproblem des Zahnradritzels des Anlassers sein. Dieses lag vermutlich zu nahe am Zahnradkranz des Schwungrades an. Mit Hilfe von mehreren zusätzlichen Blechstreifen konnte ich den Anlasser in eine bessere Position bringen und siehe da, plötzlich klappten alle Startvorgänge einwandfrei , was bei einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe nicht von unbedeutender Wichtigkeit ist smiley!

Nach der Behebung und Optimierung diverser Kleinigkeiten bin ich auf Probefahrt gegangen und diese verlief zu meiner (beinahe) vollsten Zufriedenheit. Lediglich die bald 10 Jahre alten Weisswand-Reifen quietschten schon bei den kleinsten Kurvenradien, vermutlich als Folge der korrigierten Hinterachsaufhängung. Beim anschliessenden Besuch meines Reifenhändlers des Vertrauens murmelte dieser nur etwas von 'China-Böller', welche den Zenith ihres Haltevermögens deutlich überschritten hätten. Fazit: Es gibt - falls die Zeit reicht - noch vier neue Reifen!

Die einzig grosse Unbekannte ist für mich der bei englischen Rallyes übliche 'Noise-Test', welcher anlässlich des Scrutineering (technische Fahrzeugabnahme) gemacht wird. 'James' gehört eher zur lauteren Sorte von Fahrzeugen, vor allem wenn man etwas forcierter anfährt. Vor Jahren wurde dieser 'Noise-Test' noch nach Gehör von englischer Rallye-Veteranen durchgeführt und der Erfolg hing stark von deren (kaum mehr vorhandenem) Hörvermögen ab. Inzwischen wurde das ganze Prozedere stark professionalisiert und auch geeichte Messgeräte angeschafft. Das wird interessant werden, andererseits ist 'James' in der Schweiz offiziell und korrekt mit der Original-Auspuffanlage nach der 7-Meter Messmethode zugelassen und erreicht genau die obere maximal erlaubte  Grenze von 82 dB(A) bei 3600 U/min. Ich lasse das jetzt einfach mal auf mich zukommen ...

Auch den Anhänger habe ich überprüft, denn dieser muss 'James' nach Wales und zurück tragen. Am 17. März am Nachmittag fahre ich ab und sollte am Donnerstag im Laufe des Nachmittags am Startort eintreffen. Luca wird am Freitag Morgen einfliegen und am Mittag soll's dann losgehen.

So ist also alles bereit für die bevorstehende 5. Austragung der Generations Rally, einzig einen Platz für den Einbau eines Humidors habe ich noch nicht gefunden ...

 

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Excalibur Phaeton - 1970

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