Ötztal-Classic Anreise, Fassen der Unterlagen und Technische Abnahme
Die Fahrt ist Ötztal verlief friedlich, es war kaum Verkehr vorhanden und 'Isabella' trohnte während der Reise zufrieden hinten auf dem Anhänger. Schon gegen 13:00 Uhr erreichte ich das Hotel Aqua Dome in Längenfeld. Kurz vor dem Hotel finden allerdings grössere Strassenbauarbeiten mit Wartezeiten von beinahe 10 Minuten statt und die Zufahrt zum Hotel ist im Einbahnverkehr geregelt.
Für mein Zugfahrzeug und den Anhänger hatte ich einen Parkplatz vorreserviert und auch bestätigt bekommen. Vor Ort gibt es zwar eine grosse Anzahl Parkplätze, aber diese sind alle in der Tiefgarage lokalisiert. Da komme ich mit 'Isabella' auf dem Anhänger natürlich nicht ohne grösseren Schaden rein und nach längerem hin und her durfte ich meine Komposition an der öffentlichen Bushaltestelle abstellen, da dieser nur im Winter fährt.
Das Wetter war prächtig und heiss, obwohl unser Hotel auf fast 1'200 Meter ü. Meer liegt. Gegen Abend begann es zu regnen und in der Nacht entluden sich ein paar kräftige Gewitter, ohne aber Schaden anzurichten (in der letzten Woche gab es nach einem Unwetter einen grossen Murgang bis ins Tal). Das Essen war ausgezeichnet - ganz so, wie man es sich in Österreich gewohnt ist. Nach einem kurzen Abstecher an die Bar war aber schon bald Schlafen angesagt.
Heute Morgen war der Himmel noch eine Weile wolkenverhangen, aber nach und nach klarte es auf. Ich lud 'Isabella' ab und fuhr kurz darauf bei der Technischen Abnahme vor. Diese beschränkte sich auf die Kontrolle aller Lichter und dauerte kaum 1 Minute.
Nach dem Abholen aller Unterlagen etc. begann ich mit der Montage der Rallye-Schilder und den Aufklebern. Dabei lernte ich zwei Teams aus Luzern kennen, welche schon mehrmals an dieser Rallye teilgenommen haben. Auf Grund der Peking-Paris-Kleber an 'Isabella' kamen sie auf andere Schweizer zu sprechen, die auch schon an der Rallye Peking-Paris teilgenommen hätten (es handelte sich um Carlos, Beppi und Chris
) und so kamen wir ins Gespräch.
Anschliessend begann ich mit der Roadbook-Vorbereitung, welches - Stand jetzt und in der Theorie - nicht sehr kompliziert zu sein scheint. In diesen 2 1/2 Tagen gibt es 25 Werteprüfungen und 20 Durchfahrtskontrollen. Es sind fast alles Schlauch-, resp. Lichtschrankenprüfungen, auch solche um Ecken und Abzweigungen herum. Dazu kommen 2 Regularities - ohne Schnittwechsel - wie ich sie von anderen Rallyes her kenne. Aber der Teufel wird wie immer im Detail liegen ...
Die heutige 1. Etappe, welche um 16:00 Uhr startet, fahre ich noch alleine. Adrian wird erst so zwischen 18:00 und 19:00 Uhr anreisen, er wird also gerade noch vor dem Start des Orts-Grand-Prix in Oetz eintreffen. Dieser Grand-Prix ist eigentlich eine 1.1 km lange Ortsrundfahrt durch Oetz und wird vermutlich von vielen Zuschauern begleitet werden. Einzelne Streckenabschnitte müssen in vorgegebenen Zeiten absolviert werden und die Messungen werden auf die 1/100 Sekunde genau genommen
. Das kann ja heiter werden!


