Ötztal-Classic Der Tag danach und Rückfahrt nach Seuzach

Wie vermutet, wurden wir an der Siegerehrung nicht auf die Bühne gebeten, aber als 5. unserer Klasse (von total 12) wenigstens aufgerufen und mit Applaus bedacht. Da wir als Einzige mit einem Vorkriegsfahrzeug teilnahmen, wurden wir der 1. Klasse der Nachkriegsfahrzeuge (bis und mit Baujahr 1960) zugeteilt. Fairerweise muss man aber sagen, dass auf dieser Rallye mangelnde Motorenleistung nie der Grund für schlechte Zeiten war. Selbst bei der 2 fachen schnellen Umrundung eines Zeitnehmerfahrzeuges reichten 'Isabellas' 75 PS locker.

Im Gesamtklassement erreichten wir mit ca. 48 Strafsekunden Platz 19 von total 61 gemeldeten und 59 angekommenen Fahrzeugen. Leider haben wir an einer einzigen Zeitkontrolle gleich 10 Sekunden Strafe gefasst, weil wir offenbar irgendwo kurz angehalten haben, wo wir nicht hätten anhalten dürfen frown. Sonst wären wir noch deutlich weiter nach vorne gekommen. Zu den 25 Wertungsprüfungen kamen noch 7 exakt gemesse Etappen-Starts sowie 5 weitere Messpunkte dazu. Also gab es alles in allem 37 Messpunkte, was für uns wiederum einen Durchschnitt von ca. 1.3 Sekunden pro Messpunkt ergibt. Fast könnte man meinen, dass sei ein guter Wert bis man dann liest, dass der Sieger total nur 6.5 Strafsekunden aufweist, was einen Schnitt von weniger als 0.2 Sekunden pro Messpunkt ergibt ...

Aber wir sind mehr als zufrieden! Denn als Ötztal-Classic-Rallye-Neulinge haben wir uns tapfer geschlagen und ausserdem war das überhaupt die erste richtige Rallye für Adrian! Bei einigen Prüfungen - vor allem bei den beiden Regularities - haben wir ganz vorne mitgemischt.

Wir durften mit einem deutschen Paar und einer Schweizer Familie (plus Freunde) einen unterhaltsamen Abend mit angeregten Gesprächen und vielen Lachern geniessen. Gut möglich, dass wir nächstes Jahr wieder dabei sind.


Den ganzen Tag haben Adrian und ich zusammen mit unseren Damen und Mattia am Pool verbracht und uns von den Strapazen der vergangenen Tage erholt wink. Gegen 16:00 Uhr habe ich 'Isabella' aufgeladen und bin Richtung Heimat gefahren. Adrian folgte später, während unsere Damen mit Mattia erst am Dienstag zurückkehren werden.

Im Raum Feldkirch geriet ich in ein heftiges Gewitter mit ziemlich Sturm. Die Temperatur sank innert weniger Kilometer von 34° auf 18° Celsius, was 'Isabella' auf dem Hänger aber nicht sonderlich erschüttern konnte. Sie ist sich von den Wetterbedingungen in der Wüste Gobi anderes gewohnt ...


Unten seht ihr noch eine paar Fotos, welche vom Fotografen des Veranstalters geschossen wurden

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